Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg
Liebe · Kraft · Weisheit

CDs von Vorträgen

Die Aufnahmen sind Live-Mitschnitte und von guter Tonqualität. Das Angebot wird laufend erweitert und verändert.

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Die Geburtlichkeit des Menschen bei Buddha

Vortrag von Franz-Johannes Litsch

Veranstaltung am 10. Mai 2019

In allen Religionen wie auch im Buddhismus steht die Sterblichkeit des Menschen stark im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch auch der Anfang unseres Lebens, unsere Geburtlichkeit, prägt unser gesamtes Dasein zutiefst. Die meisten spirituellen Wege schenken dem zumeist nur wenig Beachtung. Für den Buddha spielten die Geburt oder das Geborensein eine ebenso wichtige Rolle wie der Tod oder das Sterblichsein. Wir werden uns der Bedeutung unserer Geburtlichkeit kontemplativ und meditativ annähern.

Franz-Johannes Litsch, Architekt, langjährig Mitarbeiter des Umweltbundesamts. Seit über 50 Jahren auf dem Weg des Buddha. Studierte und praktizierte im Zen, im tibetischen Buddhismus und seit 20 Jahren im Theravada. Autor und Dozent über buddhistische und westliche Philosophie. Vipassana-Lehrer. Ehemals DBU-Ratsmitglied,  Mitgründer der Buddhistischen Akademie Berlin sowie Mitarbeiter des Instituts für interreligiöse Studien Freiburg.

Bestellnummer: LKW_V_11

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Aus Liebe zum Leben

Übungstag mit Bhante Nyanabodhi

Veranstaltung am 5. Mai 2019

Wie können wir dem Leben begegnen, so dass es sich in seiner ganzen Schönheit und Sinnhaftigkeit zeigen kann – mit all seinen Chancen und all seinen Wundern? Das wollen wir an diesem Übungstag erspüren und erforschen.

Bhante Nyanabodhi ist buddhistischer Mönch und wurde von der Ehrwürdigen Ayya Khema zu ihrem Nachfolger ernannt. Er ist spiritueller Leiter des Buddha-Hauses und des Waldklosters Metta Vihara, die er beide mit aufgebaut hat.

Bestellnummer: LKW_V_10

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Die eigenen Dämonen nähren

Vortrag von Dr. med. Barbara Staemmler

Veranstaltung am 19. Oktober 2018

Wir alle wünschen uns, glücklich und mit einem Gefühl innerer Freiheit zu leben. Häufig steht uns dabei etwas im Weg, und wir denken, es seien äußere Hindernisse. Meist aber sind es nicht akzeptierte Seiten von uns selbst, eigene „Dämonen“, die wir nicht sehen wollen und abwehren. Auf diese Weise hoffen wir, sie loszuwerden und unsere Schwierigkeiten zu beseitigen. Doch die inneren „Dämonen“ werden mächtiger, wenn man sie bekämpft. In diesem Seminar werden die „fünf Schritte“ zum Nähren und Verwandeln der „Dämonen“ vermittelt, wie Lama Tsültrim Allione sie entwickelt hat. Diese Methode ist eine moderne - westlichen Menschen zugänglichere - Variante der alten tibetisch buddhistischen Praxis „Chöd“, die von der Yogini Machig Lapdrön im 11. Jahrhundert entwickelt wurde. Das Seminar bietet die Möglichkeit, diesen Prozess selbst zu erfahren und die Kompetenz zu entwickeln, persönliche Probleme damit zu bearbeiten.

Dr. med. Barbara Staemmler ist Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Gestalttherapeutin und Ausbilderin in Gestalttherapie. Seit 2004 ist sie Schülerin von Lama Tsültrim Allione und arbeitet mit der Methode des „Nährens der eigenen Dämonen“. Lama Tsültrim Allione hat sie autorisiert, diese Methode weiterzugeben.

Bestellnummer: LKW_V_09

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Optimistischer Realismus – Vertrauen zwischen Überheblichkeit und Naivität, Anpassung und Verzweiflung

Vortrag von Sylvia Wetzel

Veranstaltung am 21. September 2018

Wir leben immer noch in ziemlich guten Zeiten. Allerdings verändern sich Arbeitsbedingungen und Beziehungen, Einkommensverhältnisse, Wertvorstellungen und liebgewordene Gewohnheiten in einem Tempo, das wir kaum angemessen verarbeiten können. Wir brauchen viel Zuversicht, um die großen Herausforderungen anzupacken und gleichzeitig große Nüchternheit, damit wir ihre Komplexität nicht unterschätzen. Dazu gehören ein langer Atem und viel Geduld, optimistischer Realismus und jede Menge Vertrauen. Sie schützen uns vor selbstzufriedener Überheblichkeit, ängstlicher Anpassung und resignierter Verzweiflung. Unerschütterliches Vertrauen entsteht in stabilen Beziehungen, durch mutiges Ausprobieren und Vertrauen ins große Ganze.

Sylvia Wetzel, geb. 1949, Staatsexamen in Russischer Literatur und Politik. Sie befasst sich seit 1968 mit psychologischen und politischen Wegen zur Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus. Ausbildung in der tibetischen Tradition und zwei Jahre Praxis als Nonne.

Die Publizistin, Autorin und Meditationslehrerin spricht und schreibt über Buddhismus und unterrichtet seit 1986 Entspannung, Meditation und Buddhismus im deutschsprachigen Raum und in Spanien. Mit ihrer Art der Reflexion von kulturellen Bedingungen und Geschlechterrollen ist sie eine Pionierin des Buddhismus im Westen.

Bestellnummer: LKW_V_08

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Mut und Zuversicht in Zeiten des Umbruchs

Vortrag von Sylvia Wetzel

Veranstaltung am 22. September 2017

Was hilft in schwierigen Zeiten? Alte Rezepte oder neue Utopien? Freude, Beziehungen und Sinn sind erprobte Ressourcen für unsichere Zeiten. Sie nähren Mut und Zuversicht. Eine Zuversicht, die darauf vertraut, dass Menschen zusammen gute Wege finden können und die uns sagt: Es kann auch gut gehen. Die Veranstaltung will Anstöße geben, wie wir Freude, Beziehungen und Sinn, Mut und Zuversicht finden und nähren können, allein und mit anderen.

Sylvia Wetzel, geb. 1949, Staatsexamen in Russischer Literatur und Politik. Sie befasst sich seit 1968 mit psychologischen und politischen Wegen zur Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus. Ausbildung in der tibetischen Tradition und zwei Jahre Praxis als Nonne.

Die Publizistin, Autorin und Meditationslehrerin spricht und schreibt über Buddhismus und unterrichtet seit 1986 Entspannung, Meditation und Buddhismus im deutschsprachigen Raum und in Spanien. Mit ihrer Art der Reflexion von kulturellen Bedingungen und Geschlechterrollen ist sie eine Pionierin des Buddhismus im Westen.

Bestellnummer: LKW_V_07

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… Freude finden im Herzen, wenn die Zeit des Kummers kommt

Vortrag von Ursula Flückiger

Veranstaltung am 5. März 2017

Wertschätzung und Mitfreude sind ein unerlässlicher Bestandteil auf dem Weg zur inneren Freiheit und Ausdruck eines verbundenen und freien Geistes. Sie sind ein Mittel gegen Mutlosigkeit und Bedrücktheit und bilden die ausgleichende Kraft, um angesichts des Leidens dieser Welt ein heiteres Herz zu bewahren für die aktive Seite des Mitgefühls.

Ursula Flückiger praktiziert Vipassana Meditation seit 1980 mit verschiedenen Lehrer_innen und erhielt viele Belehrungen in der Tib. Mahayana-Tradition. Zehn Jahre arbeitete sie in eigener Praxis für Hakomi Psychotherapie. Seit 1990 wirkt sie als Meditationslehrerin, ist Mitbegründerin des Meditationszentrums Beatenberg und Co-Autorin des Buches "Mahamudra & Vipassana" (Norbu Verlag).

Bestellnummer: LKW_V_06

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Zen - ein Leben in Harmonie

Vortrag von Jiun Hogen Roshi

Veranstaltung am 27. Januar 2017

Was kann die Zenübung dazu beitragen, in Frieden und Harmonie miteinander und mit den uns umgebenden Dingen umzugehen? 

Jiun Hogen Roshi, Leiterin der MoonHeart Sangha des „International Zen Institute“ in den Niederlanden, gibt inspirierende Antworten auf diese Fragen.

Bestellnummer: LKW_V_05

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Lieder und Geschichten der Chassidim

mit Sylvia Kolk, Barbara Jahn, Stefan Goreiski

Veranstaltung am 19. Dezember 2015 

Nigun, Plural Nigunim, heißen die gesungenen Gebete der Chassidim, Lieder ohne Worte auf Silben wie jambambei... Wie in den meisten Religionen hat sich auch im Judentum neben einer eher scholastischen Richtung eine mehr mystische Ausrichtung etabliert, in der es weniger um Wissen und Gelehrsamkeit als um direkte Gotteserfahrung und Herzensfrömmigkeit geht. Als Begründer des Chassidismus gilt der Baal Shem Tov (1698 -1760). Über sein Leben wissen wir wenig, dafür gibt es zahlreiche Legenden und Wundergeschichten. Die Weisheit der Chassidim ist deshalb auch nicht in gelehrten Kommentaren zu finden, sondern in den vielen Geschichten, Parabeln und Legenden, die oft witzig, paradox und zu Herzen gehend Licht auf die menschliche Befindlichkeit werfen. 

Sylvia Kolk mag Geschichten mit Sinn und liest gerne vor. Barbara Jahn und Stefan Goreiski, Gesang und Akkordeon, haben sich in den neunziger Jahren im Rahmen eines Klezmerprojekts kennengelernt und beschäftigen sich intensiv mit jüdischer Musik.

Bestellnummer: LKW_V_04

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Vertrauen und Einsicht: Ich und andere und die weite Welt

Vortrag von Sylvia Wetzel

Veranstaltung am 18. September 2015 

Können und müssen wir uns und die Welt verstehen? Können wir uns und anderen trauen und trotz der vielen Krisen und Katastrophen mit Zuversicht leben? Dürfen wir uns ein Leben mit Zuversicht wünschen oder ist das bloß ein kindlicher Traum von einer heilen Welt? Wie hängen Einsicht und Vertrauen zusammen? Der Vortrag will Mut machen, mit allen Sinnen und mit Herz und Verstand zu leben. 

Sylvia Wetzel *1949, befasst sich seit 1968 mit unterschiedlichen Wegen zur inneren und äußeren Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus, vor allem der tibetischen Tradition.

Bestellnummer: LKW_V_03

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Flourishing – mit Achtsamkeit langfristiges Wohlbefinden sichern

Vortrag von Silke Rupprecht

Veranstaltung am 12. Juni 2015 

Flourishing bedeutet so viel wie Erblühen und ist ein Konzept aus der Positiven Psychologie. Die Positive Psychologie erforscht, wie Wohlbefinden entsteht und erhalten werden kann. Mit geleiteten Meditationen und sanften Yogaübungen widmen wir uns den Achtsamkeitsübungen, die traditionellerweise zur Entwicklung positiver Emotionen beitragen. Wir lernen Übungen für den Alltag kennen, um Wohlbefinden auch im Angesicht schwieriger Lebensumstände zu kultivieren. Die Übungen basieren auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction “Programm (MBSR), dem „Search Inside Yourself“ Programm (SIY) und Forschungsergebnissen aus der Positiven Psychologie. 

Silke Rupprecht ist ausgebildete MBSR-Lehrerin und leitet Achtsamkeits- und Yogakurse in der Tagesklinik für Stressmedizin und bei MonkeyMind Yoga. In ihrer Doktorarbeit untersucht sie, wie sich MBSR auf das Flourishing von Lehrer/innen und ihre Unterrichtsqualität auswirkt. www.silke-rupprecht.com

Bestellnummer: LKW_V_02

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Geschlechterkonstruktionen und Geschlechterverhältnisse in buddhistischen Traditionen

Vortrag von Carola Roloff

Veranstaltung am 17. April 2015 

Carola Roloff beleuchtet in ihrem Vortrag die Frage nach Geschlechterkonstruktion und Geschlechterverhältnis im Buddhismus. Anhand einiger Quellentexte illustriert sie, wie die drei Mainstream-Traditionen des Buddhismus Geschlechter gleich oder ungleich konstruieren. Am Beispiel der Nonnenordination zeigt sie auf, wie sich das Verhältnis der Geschlechter im realen Leben dazu verhält. Dabei geht sie auch auf mögliche Parallelen oder Unterschiede zur christlich-feministischen Theologie und zum jüdisch-philosophisch inspirierten Ansatz von Judith Butler ein. 

Dr. Carola Roloff (Bhiksuni Jampa Tsedroen) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte der Universität Hamburg. Ab 1981 erhielt sie als Nonne eine Ausbildung von Geshe Thubten Ngawang im Tibetischen Zentrum. Es folgte ein Universitäts-Studium der Tibetologie und Indologie, Schwerpunkt Buddhismuskunde. Seit 2013 forscht sie in der Akademie der Weltreligionen zu Religion und Dialog in modernen Gesellschaften.

Bestellnummer: LKW_V_01

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Ist Bewusstsein Privatsache? - Meditation, Mystik und Politik – Bewusstseinskultur als politische Aktion

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Harald Walach

Veranstaltung am 29. März 2019 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Für gewöhnlich konstruieren wir den spirituellen Weg als einen Weg der
Innerlichkeit, der Einkehr nach Innen und damit als Privatsache. Bewusstsein ist allerdings eigentlich nie privat und persönlich, sondern in gewisser Weise immer auch allgemein und damit teilweise öffentlich: durch die Art wie wir direkt und indirekt wirken, was wir tun oder nicht tun, kaufen oder nicht kaufen und vor allem implizit durch die Art wie wir zum allgemeinen Bewusstsein beitragen. Daher ist – eigentlich – , wenn recht verstanden – der innere Weg die mächtigste politische Aktion, die uns zur Verfügung steht.

Harald Walach, Dr. phil., Dipl. Psych., promoviert in klinischer Psychologie und in Wissenschaftstheorie und in Wissenschaftsforschung, habilitiert in Psychologie. Professor an der medizinischen Universität Poznan und Gastprofessor für philosophische Grundlagen der Psychologie an der Universität Witten-Herdecke. Autor von mehr als 150 begutachteten Originalarbeiten, einigen Büchern sowie Herausgeber der Reihe "Neuroscience, Consciousness, Spirituality" etc. Er beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Bewusstsein und den Auswirkungen auf den Körper und die Gesundheit. Aktuelle Forschungen: Wirkung von Spiritualität und Achtsamkeitsmeditation auf die Gesundheit, Grundlagenforschung zur Entstehung des Placebo-Effekts, lebensstilbasierte Prävention von Demenz.

Bestellnummer: LKW_UP_11

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Zur Bedeutung der globalen Zivilgesellschaft // "Sacred Activism" als neue politisch-spirituelle Bewegung

Vortrag und Matinee mit Dr. Geseko von Lüpke

Veranstaltungen am 30. November und 2. Dezember 2018 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Weltweit entstehen Projekte, Initiativen und Bewegungen, die der aktuellen Krise der westlichen Zivilisation kreative neue engagierte Wege für eine nachhaltigere, selbst gestaltete und freudvollere Zukunft entgegensetzen. Mittlerweile gilt die internationale Zivilbewegung als stärkste und größte soziale Bewegung in der Menschheitsgeschichte, die weiterhin in exponentieller Weise wächst und viele Millionen Organisationen weltweit umfasst. Ihre Modellprojekte rund um den Globus zeigen längst auf, dass eine andere Welt möglich ist. Dabei wird herausgearbeitet, wie sehr ein Engagement für eine andere Zukunft auch den einzelnen Menschen darin fordert, sich selbst und seine Werte neu zu formulieren. Der Vortrag erzählt von den Pionieren der globalen Zivilbewegung, ihren Projekten der Hoffnung und ihren erstaunlichen Erfolgen.

Geseko von Lüpke, Studium der Politikwissenschaften, Publizistik, Ethnologie, arbeitet als Buchautor, Journalist, internationaler Netzwerker und Visionssuche-Leiter daran, zukunftsfähige zivilgesellschaftliche Projekte in aller Welt bekannt zu machen. Nach langjähriger Fortbildung und Erfahrung mit körperorientierter Therapie, Tiefenökologie und Wildnispädagogik ließ er sich 1999 in Kalifornien zum Visionssuche-Leiter ausbilden. Seine langjährigen Recherchen mit Preisträger*innen des Alternativen Nobelpreises führten zur Arbeit als zivilgesellschaftlicher Netzwerker und Organisator von Konferenzen und Begegnungen. In diesem weiten Spektrum von Tätigkeiten bezeichnet er sich als „Begleiter von persönlichen Übergängen und Chronist von kollektiven Übergängen“. Er lebt in der ökologischen Gemeinschaft Sulzbrunn im Allgäu.

Bestellnummer: LKW_UP_10

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„Gendertrouble“ – Stolperfallen auf dem Weg zur inneren Freiheit

Vortrag von Donata Wilutzki

Veranstaltung am 4. November 2018 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Auf dem Weg zur inneren Freiheit üben wir uns stetig darin, Konzepte fallen zu lassen. Wie bewusst sind uns dabei genderbezogene „Schranken im Kopf“, die unser Erleben und Handeln beeinflussen? Wie frei sind wir von tradierten Regeln unserer Gesellschaft, die „Männer“ und „Frauen“ kategorial unterscheiden? Und was bedeutet das für uns selbst und für unser Miteinander?
Noch immer verursachen genderbezogene (Selbst-)Bewertungen überall auf der Welt Spaltung, Leid und Gewalt. Achtsamkeit kann uns dabei helfen, uns dessen bewusster zu werden und in Verbundenheit – jenseits von Geschlechtergrenzen – miteinander zu wachsen.

Donata Wilutzki, Studium der Psychologie, Soziologie und Sexualwissenschaften in Bremen, Göttingen, Cardiff und Hamburg, arbeitet seitdem als wissenschaftliche und psychologische Beraterin in unterschiedlichen Beratungsstellen in Hamburg. In ihren Arbeitsschwerpunkten, u. a. Arbeit und Gesundheit, beschäftigt sie sich mit „Gender“ als wichtigem Querschnitt-Thema.

Bestellnummer: LKW_UP_09

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"Ist das Kunst oder kann das weg?" Wozu wir Kunst in gefahrvollen Zeiten brauchen können.

Vortrag von Irene Below

Veranstaltung am 27. Mai 2018 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Wir brauchen Kunst, um den Blick aufs eigene Leben, auf die Verbundenheit mit dem Leben anderer und auf gesellschaftliche Krisen und Umbrüche zu schärfen und neue Perspektiven kennenzulernen. In Zeiten von Politikverdrossenheit und „fake news“ besteht das Bedürfnis zur Begegnung und Auseinandersetzung mit eigensinnigen künstlerischen Positionen, durch die Unbekanntes, Verdrängtes ans Licht gebracht werden kann. Dies möchte die Referentin unter anderem am Beispiel der documenta 14 zeigen, bei der über eine Million Besucher*innen vermeintliche Gewissheiten und eurozentrische Denk- und Wahrnehmungsmuster verlernen und neue Verbindungen zwischen Orten, Menschen und Ereignissen entdecken konnten.

Irene Below, Dr. phil. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie in München, Köln, Berlin und Florenz, lebt in Werther/Westf. 1970 Planerin, 1974 bis 2004 Dozentin am Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld, seither freiberufliche Tätigkeit. Arbeitsschwerpunkte: Exilforschung, Kunst und Kunstgeschichte um 1968, feministische und postkoloniale Kunst- und Kulturwissenschaft. Schülerin von Sylvia Kolk und seit 2010 Begleiterin der Stadtpraxis Bielefeld.

Bestellnummer: LKW_UP_08

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Wie ich mir die Anderen fremd mache

Vortrag von Petra Wlecklik

Veranstaltung am 24. September 2017 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Umbruchzeiten und Fremdheit scheinen zusammenzugehören. Darüber sind sich viele einig. Das Fremde verunsichert. Doch Fremdheit ist nichts Gegebenes, sondern wird immer wieder aktiv hergestellt. Wann ist mir oder wird mir etwas oder mein Gegenüber fremd? Und wie geschieht das? Was tue ich, so dass dieser Prozess in Gang gesetzt wird. 

Und wenn mir etwas fremd ist, dann ist noch nicht geklärt, ob ich darauf neugierig oder ängstlich reagiere, ob es für mich bedrohlich oder beglückend ist. Mit dem Fremden wird eine Grenze zum Eigenen gezogen. Gesellschaftliche Prozesse von Aus- und Eingrenzung des jeweilig Anderen können legitimiert werden.

Petra Wlecklik, Politologin (MA) arbeitet seit 1993 als politische Sekretärin für die IG Metall. Bis 2006 im Bildungsbereich und seitdem im Bereich Migration. Sie ist feministische Bildungsarbeiterin, Gestalt-Supervisorin und interkulturelle Trainerin. Und als "Weltenschneiderin" versucht sie Getrenntes - wie z.B. Politik und Spiritualität, oder Eigenes und Fremdes - immer wieder achtsam zu verbinden.

Bestellnummer: LKW_UP_07

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Internet – Segen oder Fluch

Vortrag von Kathrin Passig

Veranstaltung am 15. April 2016 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht"

Bei Veranstaltungen zum Thema Internet und Digitalisierung ist die Verständigung zwischen Technikskeptikern und Technikoptimisten oft schwierig. Leben wir im Rechercheparadies oder ertrinken wir in der Informationsflut? Machen soziale Medien unsozialer? Bringt das Netz die Weisheit der vielen zum Vorschein oder doch eher ihre Schwarmdummheit? Und warum ist es so schwer, einen entspannten Umgang mit dem Neuen zu finden? Die Netzexpertin und Bachmann-Preisträgerin versucht zwischen den Welten zu vermitteln. 

Kathrin Passig arbeitet als Sachbuchautorin, Sachenausdenkerin und schlechte Programmiererin in Berlin. 2006 erhielt sie in Klagenfurt für ihren Text "Sie befinden sich hier" den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Publikumspreis. Sie betreibt den automatischen T-Shirt-Generator "Zufallsshirt" (zufallsshirt.de) sowie gemeinsam mit über 100 Ko-Autoren das Webblog "Techniktagebuch" (techniktagebuch. tumblr.com). Zuletzt erschienen "Standardsituationen der Technologiekritik" (Suhrkamp 2013), "Weniger schlecht programmieren" (O’Reilly 2013, zusammen mit Johannes Jander) und seit Februar 2015 mehrere Versionen des Techniktagebuchs als E-Book.

Bestellnummer: LKW_UP_06

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Vom Anfang und Ende des Kapitalismus

Vortrag von Ulrike Herrmann

Veranstaltung am 27. November 2015 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht"

Der Kapitalismus tritt in eine neue Phase ein, wie drei schwere Finanzkrisen in nur zehn Jahren zeigen. Ulrike Herrmann erklärt, wie der Kapitalismus entstanden ist, warum Kapital nicht das Gleiche wie Geld ist, warum der Kapitalismus keine Marktwirtschaft ist, warum die Großkonzerne dominieren, warum Globalisierung nicht neu ist – und warum der Kapitalismus untergehen wird. 

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin der taz. Sie ist ausgebildete Bankkauffrau und hat Geschichte und Philosophie an der FU Berlin studiert. Von ihr stammen die Bücher "Hurra, wir dürfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht" (Piper 2012) sowie "Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen" (Piper 2015). Sie ist regelmäßiger Gast im Radio und im Fernsehen.

Bestellnummer: LKW_UP_05

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Auf dem Weg zu einer Kultur des Erwachens: Weltlicher Buddhismus – weiter gedacht

Vortrag von Stephen Batchelor (englisch mit deutscher Übersetzung)

Veranstaltung am 13. Mai 2015 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

In diesem Vortrag wird der Gegensatz zwischen den traditionellen Formen des asiatischen Buddhismus und der modernen säkularen Kultur betrachtet. Wir werden darüber nachdenken, wie sowohl der Buddhismus als auch die säkulare Kultur durch ihr historisches Zusammentreffen herausgefordert und verändert werden und welche zukünftigen Entwicklungen sich ergeben können. Stephen Batchelor ist für sein säkulares und agnostisches Herangehen an den Buddhismus bekannt. Er betrachtet den Buddhismus als eine sich ständig weiter entwickelnde Kultur des Erwachens und nicht als ein religiöses System, das auf unveränderlichen Dogmen und Glaubenssätzen basiert. Dass der Buddhismus die vergangenen 2.500 Jahre überlebt hat, sei auf seine Fähigkeit zurückzuführen, sich im Einklang mit den Erfordernissen der verschiedenen Gesellschaften immer wieder neu zu erfinden und sich im Verlauf seiner Geschichte kreativ der wechselseitigen Beeinflussung mit diesen Gesellschaft zu stellen. 

Stephen Batchelor, buddhistischer Lehrer und Autor, wurde 1953 in Schottland geboren. Er wurde als buddhistischer Mönch in der tibetischen Geluk-Tradition und im koreanischen Choggye-Orden ausgebildet. Seit 1990 wirkt er als Lehrer im Gaia House Meditationszentrum in Devon, England. Er hat eine Reihe von Büchern über den Buddhismus geschrieben, darunter "Buddhismus für Ungläubige", Fischer Taschenbuch 2011. Sein jüngstes Werk ist "Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten", Ludwig Verlag 2010. Er lebt mit seiner Frau Martine im Südwesten von Frankreich.

Bestellnummer: LKW_UP_04

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Vom Wachsen zum Reifen – eine zukunftsorientierte Perspektive auf gesellschaftliche Transformation

Vortrag von Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald

Veranstaltung am 20. Januar 2015 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht"

Gegen den Hauptstrom des Wirtschaftswachstums in einer endlichen Welt entwickelt sich derzeit eine Vielzahl von Strömungen, die dem Wachstum entwachsen wollen. Dafür stehen z. B. die Internationalen Degrowth-Konferenzen für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Hier denken Theoretiker, Praktiker und politische Aktivisten über gangbare Wege in eine verträgliche Zukunft menschlichen Lebens nach. Durch solche Alternativen zum Wachstum kann eine kulturelle Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft vorangebracht werden. Die an diesen Transformationen Mitwirkenden werden von einem Geist des Erprobens und Einübens geleitet. Daraus kann sich eine zukunfts- und weltzugewandte Haltung entwickeln, die die Kostbarkeiten des Lebens wertschätzt. Aus dieser Haltung heraus wird erkundet, wie ein Wirtschaftswandel gelingen kann, der geprägt ist von einem 'Weniger aber Besser' und von einem "Langsamer aber Schöner"'. 

Franz-Theo Gottwald, Prof. Dr. phil., Dipl.-Theol., ist seit 1988 Vorstand der Schweisfurth-Stiftung München. Als Honorarprofessor für agrar- und ernährungsethische Fragen forscht und lehrt er an der Humboldt Universität Berlin, sowie an der Hochschule für Politik München. Als Unternehmensberater sind Innovations-, Werte- und Nachhaltigkeitsmanagement sowie die Entwicklung leitbildgestützter Zielsysteme seine Schwerpunkte.

Bestellnummer: LKW_UP_03

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