Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg
Liebe · Kraft · Weisheit

CDs von Vorträgen

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Fortschritt für wen? Zu welchem Preis? Smart City, Smart Home und die 5. Generation Mobilfunk

Vortrag mit Dipl.-Ing. Jörn Gutbier

Flügelschlag-Veranstaltung am 29. November 2019

Deutschlandweit werden derzeit die Infrastrukturen für die "Vernetzung aller Dinge" (Smart Home, Smart City, IoT) auf- und ausgebaut. Die Belastung mit elektromagnetischer Strahlung von Mensch und Umwelt wird sich dadurch stark erhöhen. Einige europäische Metropolen (u.a. Brüssel, Rom, Florenz, Genf) stoppen – zumindest vorerst – den 5G-Ausbau und lehnen weitere 5G-Testphasen aus Sorge um die gesundheitlichen Auswirkungen ab. Auch in Deutschland wächst der Widerstand in der Bevölkerung. Was können wir tun?
Der Vortrag informiert, über das Ausmaß des geplanten 5G-Ausbaus, über die Smart-City und mögliche Auswirkungen auf Gesundheit und Umwelt, sowie zum Stand der Forschung, sowie über Möglichkeiten der Risikominimierung und einer vorsorgeorientierten Mobilfunkpolitik.

Jörn Gutbier, Dipl.-Ing., lebt in Herrenberg, Vorstandsvorsitzender der Umwelt- und Verbraucherschutz-Organisation Diagnose-Funk e. V., Fraktionsvorsitzender von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN in Herrenberg, Mitglied des AK-Immissionsschutz BUND, Freier Architekt (AKBW), Baubiologe (IBN).

Bestellnummer: LKW_V_14

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Das Herz nähren – Mit Metta gut für sich selbst sorgen

Vortrag von Angelika Baur

Veranstaltung am 18. Oktober 2019

Wir können nur das geben, was wir selbst haben. Sind unsere Batterien gefüllt, können wir mit ganzem Herzen auch für andere sorgen. Zuerst schenken wir unserem Herzen die Aufmerksamkeit und Zuwendung, die es sich wünscht. Mit Metta lassen wir uns auf einen liebevollen Dialog mit unserem Innersten ein. "Ich werde gesehen", darf das Herz jubeln und wir umsorgen es so wie eine beste Freundin, einen guten Freund, indem wir da sind und zuhören. Im Kontakt mit unserem Herzen lernen wir uns und unsere Bedürfnisse besser kennen, und es wächst eine innere Erfüllung, die uns nährt.

Angelika Baur lebt in Berlin und ist tätig als Organisationsberaterin, Coach, systemische Aufstellerin und Meditationslehrerin.
Von Marie Mannschatz wurde sie 2015 zum Lehren autorisiert und zusammen mit ihr ist sie Autorin von "Buddhas Herzmeditation –
Mit Achtsamkeit zu Selbstliebe und Mitgefühl".

Bestellnummer: LKW_V_13

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Von nichts kommt nichts. Handeln hat Folgen. Karma und Ethik.

Vortrag von Sylvia-Wetzel

Veranstaltung am 20. September 2019

Karma bedeutet wörtlich Handeln. Der gesunde Menschenverstand weiß, dass Handeln Ursachen hat – und Folgen, aber nicht immer die, die wir uns wünschen. Was spielt mit beim Handeln? Absichten und Motive, innere und äußere Bedingungen und Glück bzw. Pech. Buddhisten nennen das gutes oder schlechtes Karma oder auch Verdienste. Das Herz der buddhistischen Ethik ist „nicht verletzen". Wie können wir das im Alltag umsetzen, ohne uns aus Angst vor Zurückweisung oder aus Bequemlichkeit anzupassen? Die fünf Übungen für Laien können uns Orientierung und Inspiration geben für ein gutes Zusammenleben mit unterschiedlichen Menschen in unserer komplexen Welt.

Sylvia Wetzel *1949, Publizistin, buddhistische Meditationslehrerin und Mitbegründerin der Buddhistischen Akademie Berlin-Brandenburg. Pionierin des Buddhismus im Westen. Zahlreiche Publikationen.

Bestellnummer: LKW_V_12

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Die Geburtlichkeit des Menschen bei Buddha

Vortrag von Franz-Johannes Litsch

Veranstaltung am 10. Mai 2019

In allen Religionen wie auch im Buddhismus steht die Sterblichkeit des Menschen stark im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Doch auch der Anfang unseres Lebens, unsere Geburtlichkeit, prägt unser gesamtes Dasein zutiefst. Die meisten spirituellen Wege schenken dem zumeist nur wenig Beachtung. Für den Buddha spielten die Geburt oder das Geborensein eine ebenso wichtige Rolle wie der Tod oder das Sterblichsein. Wir werden uns der Bedeutung unserer Geburtlichkeit kontemplativ und meditativ annähern.

Franz-Johannes Litsch, Architekt, langjährig Mitarbeiter des Umweltbundesamts. Seit über 50 Jahren auf dem Weg des Buddha. Studierte und praktizierte im Zen, im tibetischen Buddhismus und seit 20 Jahren im Theravada. Autor und Dozent über buddhistische und westliche Philosophie. Vipassana-Lehrer. Ehemals DBU-Ratsmitglied,  Mitgründer der Buddhistischen Akademie Berlin sowie Mitarbeiter des Instituts für interreligiöse Studien Freiburg.

Bestellnummer: LKW_V_11

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Aus Liebe zum Leben

Übungstag mit Bhante Nyanabodhi

Veranstaltung am 5. Mai 2019

Wie können wir dem Leben begegnen, so dass es sich in seiner ganzen Schönheit und Sinnhaftigkeit zeigen kann – mit all seinen Chancen und all seinen Wundern? Das wollen wir an diesem Übungstag erspüren und erforschen.

Bhante Nyanabodhi ist buddhistischer Mönch und wurde von der Ehrwürdigen Ayya Khema zu ihrem Nachfolger ernannt. Er ist spiritueller Leiter des Buddha-Hauses und des Waldklosters Metta Vihara, die er beide mit aufgebaut hat.

Bestellnummer: LKW_V_10

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Die eigenen Dämonen nähren

Vortrag von Dr. med. Barbara Staemmler

Veranstaltung am 19. Oktober 2018

Wir alle wünschen uns, glücklich und mit einem Gefühl innerer Freiheit zu leben. Häufig steht uns dabei etwas im Weg, und wir denken, es seien äußere Hindernisse. Meist aber sind es nicht akzeptierte Seiten von uns selbst, eigene „Dämonen“, die wir nicht sehen wollen und abwehren. Auf diese Weise hoffen wir, sie loszuwerden und unsere Schwierigkeiten zu beseitigen. Doch die inneren „Dämonen“ werden mächtiger, wenn man sie bekämpft. In diesem Seminar werden die „fünf Schritte“ zum Nähren und Verwandeln der „Dämonen“ vermittelt, wie Lama Tsültrim Allione sie entwickelt hat. Diese Methode ist eine moderne - westlichen Menschen zugänglichere - Variante der alten tibetisch buddhistischen Praxis „Chöd“, die von der Yogini Machig Lapdrön im 11. Jahrhundert entwickelt wurde. Das Seminar bietet die Möglichkeit, diesen Prozess selbst zu erfahren und die Kompetenz zu entwickeln, persönliche Probleme damit zu bearbeiten.

Dr. med. Barbara Staemmler ist Fachärztin für Psychotherapeutische Medizin, Gestalttherapeutin und Ausbilderin in Gestalttherapie. Seit 2004 ist sie Schülerin von Lama Tsültrim Allione und arbeitet mit der Methode des „Nährens der eigenen Dämonen“. Lama Tsültrim Allione hat sie autorisiert, diese Methode weiterzugeben.

Bestellnummer: LKW_V_09

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Optimistischer Realismus – Vertrauen zwischen Überheblichkeit und Naivität, Anpassung und Verzweiflung

Vortrag von Sylvia Wetzel

Veranstaltung am 21. September 2018

Wir leben immer noch in ziemlich guten Zeiten. Allerdings verändern sich Arbeitsbedingungen und Beziehungen, Einkommensverhältnisse, Wertvorstellungen und liebgewordene Gewohnheiten in einem Tempo, das wir kaum angemessen verarbeiten können. Wir brauchen viel Zuversicht, um die großen Herausforderungen anzupacken und gleichzeitig große Nüchternheit, damit wir ihre Komplexität nicht unterschätzen. Dazu gehören ein langer Atem und viel Geduld, optimistischer Realismus und jede Menge Vertrauen. Sie schützen uns vor selbstzufriedener Überheblichkeit, ängstlicher Anpassung und resignierter Verzweiflung. Unerschütterliches Vertrauen entsteht in stabilen Beziehungen, durch mutiges Ausprobieren und Vertrauen ins große Ganze.

Sylvia Wetzel, geb. 1949, Staatsexamen in Russischer Literatur und Politik. Sie befasst sich seit 1968 mit psychologischen und politischen Wegen zur Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus. Ausbildung in der tibetischen Tradition und zwei Jahre Praxis als Nonne.

Die Publizistin, Autorin und Meditationslehrerin spricht und schreibt über Buddhismus und unterrichtet seit 1986 Entspannung, Meditation und Buddhismus im deutschsprachigen Raum und in Spanien. Mit ihrer Art der Reflexion von kulturellen Bedingungen und Geschlechterrollen ist sie eine Pionierin des Buddhismus im Westen.

Bestellnummer: LKW_V_08

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Mut und Zuversicht in Zeiten des Umbruchs

Vortrag von Sylvia Wetzel

Veranstaltung am 22. September 2017

Was hilft in schwierigen Zeiten? Alte Rezepte oder neue Utopien? Freude, Beziehungen und Sinn sind erprobte Ressourcen für unsichere Zeiten. Sie nähren Mut und Zuversicht. Eine Zuversicht, die darauf vertraut, dass Menschen zusammen gute Wege finden können und die uns sagt: Es kann auch gut gehen. Die Veranstaltung will Anstöße geben, wie wir Freude, Beziehungen und Sinn, Mut und Zuversicht finden und nähren können, allein und mit anderen.

Sylvia Wetzel, geb. 1949, Staatsexamen in Russischer Literatur und Politik. Sie befasst sich seit 1968 mit psychologischen und politischen Wegen zur Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus. Ausbildung in der tibetischen Tradition und zwei Jahre Praxis als Nonne.

Die Publizistin, Autorin und Meditationslehrerin spricht und schreibt über Buddhismus und unterrichtet seit 1986 Entspannung, Meditation und Buddhismus im deutschsprachigen Raum und in Spanien. Mit ihrer Art der Reflexion von kulturellen Bedingungen und Geschlechterrollen ist sie eine Pionierin des Buddhismus im Westen.

Bestellnummer: LKW_V_07

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… Freude finden im Herzen, wenn die Zeit des Kummers kommt

Vortrag von Ursula Flückiger

Veranstaltung am 5. März 2017

Wertschätzung und Mitfreude sind ein unerlässlicher Bestandteil auf dem Weg zur inneren Freiheit und Ausdruck eines verbundenen und freien Geistes. Sie sind ein Mittel gegen Mutlosigkeit und Bedrücktheit und bilden die ausgleichende Kraft, um angesichts des Leidens dieser Welt ein heiteres Herz zu bewahren für die aktive Seite des Mitgefühls.

Ursula Flückiger praktiziert Vipassana Meditation seit 1980 mit verschiedenen Lehrer_innen und erhielt viele Belehrungen in der Tib. Mahayana-Tradition. Zehn Jahre arbeitete sie in eigener Praxis für Hakomi Psychotherapie. Seit 1990 wirkt sie als Meditationslehrerin, ist Mitbegründerin des Meditationszentrums Beatenberg und Co-Autorin des Buches "Mahamudra & Vipassana" (Norbu Verlag).

Bestellnummer: LKW_V_06

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Zen - ein Leben in Harmonie

Vortrag von Jiun Hogen Roshi

Veranstaltung am 27. Januar 2017

Was kann die Zenübung dazu beitragen, in Frieden und Harmonie miteinander und mit den uns umgebenden Dingen umzugehen? 

Jiun Hogen Roshi, Leiterin der MoonHeart Sangha des „International Zen Institute“ in den Niederlanden, gibt inspirierende Antworten auf diese Fragen.

Bestellnummer: LKW_V_05

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Lieder und Geschichten der Chassidim

mit Sylvia Kolk, Barbara Jahn, Stefan Goreiski

Veranstaltung am 19. Dezember 2015 

Nigun, Plural Nigunim, heißen die gesungenen Gebete der Chassidim, Lieder ohne Worte auf Silben wie jambambei... Wie in den meisten Religionen hat sich auch im Judentum neben einer eher scholastischen Richtung eine mehr mystische Ausrichtung etabliert, in der es weniger um Wissen und Gelehrsamkeit als um direkte Gotteserfahrung und Herzensfrömmigkeit geht. Als Begründer des Chassidismus gilt der Baal Shem Tov (1698 -1760). Über sein Leben wissen wir wenig, dafür gibt es zahlreiche Legenden und Wundergeschichten. Die Weisheit der Chassidim ist deshalb auch nicht in gelehrten Kommentaren zu finden, sondern in den vielen Geschichten, Parabeln und Legenden, die oft witzig, paradox und zu Herzen gehend Licht auf die menschliche Befindlichkeit werfen. 

Sylvia Kolk mag Geschichten mit Sinn und liest gerne vor. Barbara Jahn und Stefan Goreiski, Gesang und Akkordeon, haben sich in den neunziger Jahren im Rahmen eines Klezmerprojekts kennengelernt und beschäftigen sich intensiv mit jüdischer Musik.

Bestellnummer: LKW_V_04

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Vertrauen und Einsicht: Ich und andere und die weite Welt

Vortrag von Sylvia Wetzel

Veranstaltung am 18. September 2015 

Können und müssen wir uns und die Welt verstehen? Können wir uns und anderen trauen und trotz der vielen Krisen und Katastrophen mit Zuversicht leben? Dürfen wir uns ein Leben mit Zuversicht wünschen oder ist das bloß ein kindlicher Traum von einer heilen Welt? Wie hängen Einsicht und Vertrauen zusammen? Der Vortrag will Mut machen, mit allen Sinnen und mit Herz und Verstand zu leben. 

Sylvia Wetzel *1949, befasst sich seit 1968 mit unterschiedlichen Wegen zur inneren und äußeren Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus, vor allem der tibetischen Tradition.

Bestellnummer: LKW_V_03

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Flourishing – mit Achtsamkeit langfristiges Wohlbefinden sichern

Vortrag von Silke Rupprecht

Veranstaltung am 12. Juni 2015 

Flourishing bedeutet so viel wie Erblühen und ist ein Konzept aus der Positiven Psychologie. Die Positive Psychologie erforscht, wie Wohlbefinden entsteht und erhalten werden kann. Mit geleiteten Meditationen und sanften Yogaübungen widmen wir uns den Achtsamkeitsübungen, die traditionellerweise zur Entwicklung positiver Emotionen beitragen. Wir lernen Übungen für den Alltag kennen, um Wohlbefinden auch im Angesicht schwieriger Lebensumstände zu kultivieren. Die Übungen basieren auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction “Programm (MBSR), dem „Search Inside Yourself“ Programm (SIY) und Forschungsergebnissen aus der Positiven Psychologie. 

Silke Rupprecht ist ausgebildete MBSR-Lehrerin und leitet Achtsamkeits- und Yogakurse in der Tagesklinik für Stressmedizin und bei MonkeyMind Yoga. In ihrer Doktorarbeit untersucht sie, wie sich MBSR auf das Flourishing von Lehrer/innen und ihre Unterrichtsqualität auswirkt. www.silke-rupprecht.com

Bestellnummer: LKW_V_02

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Geschlechterkonstruktionen und Geschlechterverhältnisse in buddhistischen Traditionen

Vortrag von Carola Roloff

Veranstaltung am 17. April 2015 

Carola Roloff beleuchtet in ihrem Vortrag die Frage nach Geschlechterkonstruktion und Geschlechterverhältnis im Buddhismus. Anhand einiger Quellentexte illustriert sie, wie die drei Mainstream-Traditionen des Buddhismus Geschlechter gleich oder ungleich konstruieren. Am Beispiel der Nonnenordination zeigt sie auf, wie sich das Verhältnis der Geschlechter im realen Leben dazu verhält. Dabei geht sie auch auf mögliche Parallelen oder Unterschiede zur christlich-feministischen Theologie und zum jüdisch-philosophisch inspirierten Ansatz von Judith Butler ein. 

Dr. Carola Roloff (Bhiksuni Jampa Tsedroen) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte der Universität Hamburg. Ab 1981 erhielt sie als Nonne eine Ausbildung von Geshe Thubten Ngawang im Tibetischen Zentrum. Es folgte ein Universitäts-Studium der Tibetologie und Indologie, Schwerpunkt Buddhismuskunde. Seit 2013 forscht sie in der Akademie der Weltreligionen zu Religion und Dialog in modernen Gesellschaften.

Bestellnummer: LKW_V_01

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Ist Bewusstsein Privatsache? - Meditation, Mystik und Politik – Bewusstseinskultur als politische Aktion

Vortrag von Prof. Dr. Dr. Harald Walach

Veranstaltung am 29. März 2019 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Für gewöhnlich konstruieren wir den spirituellen Weg als einen Weg der
Innerlichkeit, der Einkehr nach Innen und damit als Privatsache. Bewusstsein ist allerdings eigentlich nie privat und persönlich, sondern in gewisser Weise immer auch allgemein und damit teilweise öffentlich: durch die Art wie wir direkt und indirekt wirken, was wir tun oder nicht tun, kaufen oder nicht kaufen und vor allem implizit durch die Art wie wir zum allgemeinen Bewusstsein beitragen. Daher ist – eigentlich – , wenn recht verstanden – der innere Weg die mächtigste politische Aktion, die uns zur Verfügung steht.

Harald Walach, Dr. phil., Dipl. Psych., promoviert in klinischer Psychologie und in Wissenschaftstheorie und in Wissenschaftsforschung, habilitiert in Psychologie. Professor an der medizinischen Universität Poznan und Gastprofessor für philosophische Grundlagen der Psychologie an der Universität Witten-Herdecke. Autor von mehr als 150 begutachteten Originalarbeiten, einigen Büchern sowie Herausgeber der Reihe "Neuroscience, Consciousness, Spirituality" etc. Er beschäftigt sich mit der Schnittstelle zwischen Bewusstsein und den Auswirkungen auf den Körper und die Gesundheit. Aktuelle Forschungen: Wirkung von Spiritualität und Achtsamkeitsmeditation auf die Gesundheit, Grundlagenforschung zur Entstehung des Placebo-Effekts, lebensstilbasierte Prävention von Demenz.

Bestellnummer: LKW_UP_11

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Zur Bedeutung der globalen Zivilgesellschaft // "Sacred Activism" als neue politisch-spirituelle Bewegung

Vortrag und Matinee mit Dr. Geseko von Lüpke

Veranstaltungen am 30. November und 2. Dezember 2018 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Weltweit entstehen Projekte, Initiativen und Bewegungen, die der aktuellen Krise der westlichen Zivilisation kreative neue engagierte Wege für eine nachhaltigere, selbst gestaltete und freudvollere Zukunft entgegensetzen. Mittlerweile gilt die internationale Zivilbewegung als stärkste und größte soziale Bewegung in der Menschheitsgeschichte, die weiterhin in exponentieller Weise wächst und viele Millionen Organisationen weltweit umfasst. Ihre Modellprojekte rund um den Globus zeigen längst auf, dass eine andere Welt möglich ist. Dabei wird herausgearbeitet, wie sehr ein Engagement für eine andere Zukunft auch den einzelnen Menschen darin fordert, sich selbst und seine Werte neu zu formulieren. Der Vortrag erzählt von den Pionieren der globalen Zivilbewegung, ihren Projekten der Hoffnung und ihren erstaunlichen Erfolgen.

Geseko von Lüpke, Studium der Politikwissenschaften, Publizistik, Ethnologie, arbeitet als Buchautor, Journalist, internationaler Netzwerker und Visionssuche-Leiter daran, zukunftsfähige zivilgesellschaftliche Projekte in aller Welt bekannt zu machen. Nach langjähriger Fortbildung und Erfahrung mit körperorientierter Therapie, Tiefenökologie und Wildnispädagogik ließ er sich 1999 in Kalifornien zum Visionssuche-Leiter ausbilden. Seine langjährigen Recherchen mit Preisträger*innen des Alternativen Nobelpreises führten zur Arbeit als zivilgesellschaftlicher Netzwerker und Organisator von Konferenzen und Begegnungen. In diesem weiten Spektrum von Tätigkeiten bezeichnet er sich als „Begleiter von persönlichen Übergängen und Chronist von kollektiven Übergängen“. Er lebt in der ökologischen Gemeinschaft Sulzbrunn im Allgäu.

Bestellnummer: LKW_UP_10

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„Gendertrouble“ – Stolperfallen auf dem Weg zur inneren Freiheit

Vortrag von Donata Wilutzki

Veranstaltung am 4. November 2018 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Auf dem Weg zur inneren Freiheit üben wir uns stetig darin, Konzepte fallen zu lassen. Wie bewusst sind uns dabei genderbezogene „Schranken im Kopf“, die unser Erleben und Handeln beeinflussen? Wie frei sind wir von tradierten Regeln unserer Gesellschaft, die „Männer“ und „Frauen“ kategorial unterscheiden? Und was bedeutet das für uns selbst und für unser Miteinander?
Noch immer verursachen genderbezogene (Selbst-)Bewertungen überall auf der Welt Spaltung, Leid und Gewalt. Achtsamkeit kann uns dabei helfen, uns dessen bewusster zu werden und in Verbundenheit – jenseits von Geschlechtergrenzen – miteinander zu wachsen.

Donata Wilutzki, Studium der Psychologie, Soziologie und Sexualwissenschaften in Bremen, Göttingen, Cardiff und Hamburg, arbeitet seitdem als wissenschaftliche und psychologische Beraterin in unterschiedlichen Beratungsstellen in Hamburg. In ihren Arbeitsschwerpunkten, u. a. Arbeit und Gesundheit, beschäftigt sie sich mit „Gender“ als wichtigem Querschnitt-Thema.

Bestellnummer: LKW_UP_09

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"Ist das Kunst oder kann das weg?" Wozu wir Kunst in gefahrvollen Zeiten brauchen können.

Vortrag von Irene Below

Veranstaltung am 27. Mai 2018 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Wir brauchen Kunst, um den Blick aufs eigene Leben, auf die Verbundenheit mit dem Leben anderer und auf gesellschaftliche Krisen und Umbrüche zu schärfen und neue Perspektiven kennenzulernen. In Zeiten von Politikverdrossenheit und „fake news“ besteht das Bedürfnis zur Begegnung und Auseinandersetzung mit eigensinnigen künstlerischen Positionen, durch die Unbekanntes, Verdrängtes ans Licht gebracht werden kann. Dies möchte die Referentin unter anderem am Beispiel der documenta 14 zeigen, bei der über eine Million Besucher*innen vermeintliche Gewissheiten und eurozentrische Denk- und Wahrnehmungsmuster verlernen und neue Verbindungen zwischen Orten, Menschen und Ereignissen entdecken konnten.

Irene Below, Dr. phil. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie in München, Köln, Berlin und Florenz, lebt in Werther/Westf. 1970 Planerin, 1974 bis 2004 Dozentin am Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld, seither freiberufliche Tätigkeit. Arbeitsschwerpunkte: Exilforschung, Kunst und Kunstgeschichte um 1968, feministische und postkoloniale Kunst- und Kulturwissenschaft. Schülerin von Sylvia Kolk und seit 2010 Begleiterin der Stadtpraxis Bielefeld.

Bestellnummer: LKW_UP_08

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Wie ich mir die Anderen fremd mache

Vortrag von Petra Wlecklik

Veranstaltung am 24. September 2017 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Umbruchzeiten und Fremdheit scheinen zusammenzugehören. Darüber sind sich viele einig. Das Fremde verunsichert. Doch Fremdheit ist nichts Gegebenes, sondern wird immer wieder aktiv hergestellt. Wann ist mir oder wird mir etwas oder mein Gegenüber fremd? Und wie geschieht das? Was tue ich, so dass dieser Prozess in Gang gesetzt wird. 

Und wenn mir etwas fremd ist, dann ist noch nicht geklärt, ob ich darauf neugierig oder ängstlich reagiere, ob es für mich bedrohlich oder beglückend ist. Mit dem Fremden wird eine Grenze zum Eigenen gezogen. Gesellschaftliche Prozesse von Aus- und Eingrenzung des jeweilig Anderen können legitimiert werden.

Petra Wlecklik, Politologin (MA) arbeitet seit 1993 als politische Sekretärin für die IG Metall. Bis 2006 im Bildungsbereich und seitdem im Bereich Migration. Sie ist feministische Bildungsarbeiterin, Gestalt-Supervisorin und interkulturelle Trainerin. Und als "Weltenschneiderin" versucht sie Getrenntes - wie z.B. Politik und Spiritualität, oder Eigenes und Fremdes - immer wieder achtsam zu verbinden.

Bestellnummer: LKW_UP_07

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Internet – Segen oder Fluch

Vortrag von Kathrin Passig

Veranstaltung am 15. April 2016 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht"

Bei Veranstaltungen zum Thema Internet und Digitalisierung ist die Verständigung zwischen Technikskeptikern und Technikoptimisten oft schwierig. Leben wir im Rechercheparadies oder ertrinken wir in der Informationsflut? Machen soziale Medien unsozialer? Bringt das Netz die Weisheit der vielen zum Vorschein oder doch eher ihre Schwarmdummheit? Und warum ist es so schwer, einen entspannten Umgang mit dem Neuen zu finden? Die Netzexpertin und Bachmann-Preisträgerin versucht zwischen den Welten zu vermitteln. 

Kathrin Passig arbeitet als Sachbuchautorin, Sachenausdenkerin und schlechte Programmiererin in Berlin. 2006 erhielt sie in Klagenfurt für ihren Text "Sie befinden sich hier" den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Publikumspreis. Sie betreibt den automatischen T-Shirt-Generator "Zufallsshirt" (zufallsshirt.de) sowie gemeinsam mit über 100 Ko-Autoren das Webblog "Techniktagebuch" (techniktagebuch. tumblr.com). Zuletzt erschienen "Standardsituationen der Technologiekritik" (Suhrkamp 2013), "Weniger schlecht programmieren" (O’Reilly 2013, zusammen mit Johannes Jander) und seit Februar 2015 mehrere Versionen des Techniktagebuchs als E-Book.

Bestellnummer: LKW_UP_06

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