CDs von Vorträgen

Die Aufnahmen sind Live-Mitschnitte und von guter Tonqualität. Das Angebot wird laufend erweitert und verändert.

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Mut und Zuversicht in Zeiten des Umbruchs

Vortrag von Sylvia Wetzel

Veranstaltung am 22. September 2017

Was hilft in schwierigen Zeiten? Alte Rezepte oder neue Utopien? Freude, Beziehungen und Sinn sind erprobte Ressourcen für unsichere Zeiten. Sie nähren Mut und Zuversicht. Eine Zuversicht, die darauf vertraut, dass Menschen zusammen gute Wege finden können und die uns sagt: Es kann auch gut gehen. Die Veranstaltung will Anstöße geben, wie wir Freude, Beziehungen und Sinn, Mut und Zuversicht finden und nähren können, allein und mit anderen.

Sylvia Wetzel, geb. 1949, Staatsexamen in Russischer Literatur und Politik. Sie befasst sich seit 1968 mit psychologischen und politischen Wegen zur Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus. Ausbildung in der tibetischen Tradition und zwei Jahre Praxis als Nonne.
Die Publizistin, Autorin und Meditationslehrerin spricht und schreibt über Buddhismus und unterrichtet seit 1986 Entspannung, Meditation und Buddhismus im deutschsprachigen Raum und in Spanien. Mit ihrer Art der Reflexion von kulturellen Bedingungen und Geschlechterrollen ist sie eine Pionierin des Buddhismus im Westen.

Bestellnummer: LKW_V_7

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… Freude finden im Herzen, wenn die Zeit des Kummers kommt

Vortrag von Ursula Flückiger

Veranstaltung am 5. März 2017

Wertschätzung und Mitfreude sind ein unerlässlicher Bestandteil auf dem Weg zur inneren Freiheit und Ausdruck eines verbundenen und freien Geistes. Sie sind ein Mittel gegen Mutlosigkeit und Bedrücktheit und bilden die ausgleichende Kraft, um angesichts des Leidens dieser Welt ein heiteres Herz zu bewahren für die aktive Seite des Mitgefühls.

Ursula Flückiger praktiziert Vipassana Meditation seit 1980 mit verschiedenen Lehrer_innen und erhielt viele Belehrungen in der Tib. Mahayana-Tradition. Zehn Jahre arbeitete sie in eigener Praxis für Hakomi Psychotherapie. Seit 1990 wirkt sie als Meditationslehrerin, ist Mitbegründerin des Meditationszentrums Beatenberg und Co-Autorin des Buches "Mahamudra & Vipassana" (Norbu Verlag).

Bestellnummer: LKW_V_6

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Zen - ein Leben in Harmonie

Vortrag von Jiun Hogen Roshi

Veranstaltung am 27. Januar 2017

Was kann die Zenübung dazu beitragen, in Frieden und Harmonie miteinander und mit den uns umgebenden Dingen umzugehen? 

Jiun Hogen Roshi, Leiterin der MoonHeart Sangha des „International Zen Institute“ in den Niederlanden, gibt inspirierende Antworten auf diese Fragen.

Bestellnummer: LKW_V_5

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Lieder und Geschichten der Chassidim

mit Sylvia Kolk, Barbara Jahn, Stefan Goreiski

Veranstaltung am 19. Dezember 2015 

Nigun, Plural Nigunim, heißen die gesungenen Gebete der Chassidim, Lieder ohne Worte auf Silben wie jambambei... Wie in den meisten Religionen hat sich auch im Judentum neben einer eher scholastischen Richtung eine mehr mystische Ausrichtung etabliert, in der es weniger um Wissen und Gelehrsamkeit als um direkte Gotteserfahrung und Herzensfrömmigkeit geht. Als Begründer des Chassidismus gilt der Baal Shem Tov (1698 -1760). Über sein Leben wissen wir wenig, dafür gibt es zahlreiche Legenden und Wundergeschichten. Die Weisheit der Chassidim ist deshalb auch nicht in gelehrten Kommentaren zu finden, sondern in den vielen Geschichten, Parabeln und Legenden, die oft witzig, paradox und zu Herzen gehend Licht auf die menschliche Befindlichkeit werfen. 

Sylvia Kolk mag Geschichten mit Sinn und liest gerne vor. Barbara Jahn und Stefan Goreiski, Gesang und Akkordeon, haben sich in den neunziger Jahren im Rahmen eines Klezmerprojekts kennengelernt und beschäftigen sich intensiv mit jüdischer Musik.

Bestellnummer: LKW_V_4

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Vertrauen und Einsicht: Ich und andere und die weite Welt

Vortrag von Sylvia Wetzel

Veranstaltung am 18. September 2015 

Können und müssen wir uns und die Welt verstehen? Können wir uns und anderen trauen und trotz der vielen Krisen und Katastrophen mit Zuversicht leben? Dürfen wir uns ein Leben mit Zuversicht wünschen oder ist das bloß ein kindlicher Traum von einer heilen Welt? Wie hängen Einsicht und Vertrauen zusammen? Der Vortrag will Mut machen, mit allen Sinnen und mit Herz und Verstand zu leben. 

Sylvia Wetzel *1949, befasst sich seit 1968 mit unterschiedlichen Wegen zur inneren und äußeren Befreiung und seit 1977 mit dem Buddhismus, vor allem der tibetischen Tradition.

Bestellnummer: LKW_V_3

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Flourishing – mit Achtsamkeit langfristiges Wohlbefinden sichern

Vortrag von Silke Rupprecht

Veranstaltung am 12. Juni 2015 

Flourishing bedeutet so viel wie Erblühen und ist ein Konzept aus der Positiven Psychologie. Die Positive Psychologie erforscht, wie Wohlbefinden entsteht und erhalten werden kann. Mit geleiteten Meditationen und sanften Yogaübungen widmen wir uns den Achtsamkeitsübungen, die traditionellerweise zur Entwicklung positiver Emotionen beitragen. Wir lernen Übungen für den Alltag kennen, um Wohlbefinden auch im Angesicht schwieriger Lebensumstände zu kultivieren. Die Übungen basieren auf dem „Mindfulness-Based Stress Reduction “Programm (MBSR), dem „Search Inside Yourself“ Programm (SIY) und Forschungsergebnissen aus der Positiven Psychologie. 

Silke Rupprecht ist ausgebildete MBSR-Lehrerin und leitet Achtsamkeits- und Yogakurse in der Tagesklinik für Stressmedizin und bei MonkeyMind Yoga. In ihrer Doktorarbeit untersucht sie, wie sich MBSR auf das Flourishing von Lehrer/innen und ihre Unterrichtsqualität auswirkt. www.silke-rupprecht.com

Bestellnummer: LKW_V_2

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Geschlechterkonstruktionen und Geschlechterverhältnisse in buddhistischen Traditionen

Vortrag von Carola Roloff

Veranstaltung am 17. April 2015 

Carola Roloff beleuchtet in ihrem Vortrag die Frage nach Geschlechterkonstruktion und Geschlechterverhältnis im Buddhismus. Anhand einiger Quellentexte illustriert sie, wie die drei Mainstream-Traditionen des Buddhismus Geschlechter gleich oder ungleich konstruieren. Am Beispiel der Nonnenordination zeigt sie auf, wie sich das Verhältnis der Geschlechter im realen Leben dazu verhält. Dabei geht sie auch auf mögliche Parallelen oder Unterschiede zur christlich-feministischen Theologie und zum jüdisch-philosophisch inspirierten Ansatz von Judith Butler ein. 

Dr. Carola Roloff (Bhiksuni Jampa Tsedroen) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin und Lehrbeauftragte der Universität Hamburg. Ab 1981 erhielt sie als Nonne eine Ausbildung von Geshe Thubten Ngawang im Tibetischen Zentrum. Es folgte ein Universitäts-Studium der Tibetologie und Indologie, Schwerpunkt Buddhismuskunde. Seit 2013 forscht sie in der Akademie der Weltreligionen zu Religion und Dialog in modernen Gesellschaften.

Bestellnummer: LKW_V_1

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"Ist das Kunst oder kann das weg?" Wozu wir Kunst in gefahrvollen Zeiten brauchen können.

Vortrag von Irene Below

Veranstaltung am 27. Mai 2018 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 


Wir brauchen Kunst, um den Blick aufs eigene Leben, auf die Verbundenheit mit dem Leben anderer und auf gesellschaftliche Krisen und Umbrüche zu schärfen und neue Perspektiven kennenzulernen. In Zeiten von Politikverdrossenheit und „fake news“ besteht das Bedürfnis zur Begegnung und Auseinandersetzung mit eigensinnigen künstlerischen Positionen, durch die Unbekanntes, Verdrängtes ans Licht gebracht werden kann. Dies möchte die Referentin unter anderem am Beispiel der documenta 14 zeigen, bei der über eine Million Besucher*innen vermeintliche Gewissheiten und eurozentrische Denk- und Wahrnehmungsmuster verlernen und neue Verbindungen zwischen Orten, Menschen und Ereignissen entdecken konnten.

Irene Below, Dr. phil. Studium der Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie in München, Köln, Berlin und Florenz, lebt in Werther/Westf. 1970 Planerin, 1974 bis 2004 Dozentin am Oberstufen-Kolleg der Universität Bielefeld, seither freiberufliche Tätigkeit. Arbeitsschwerpunkte: Exilforschung, Kunst und Kunstgeschichte um 1968, feministische und postkoloniale Kunst- und Kulturwissenschaft. Schülerin von Sylvia Kolk und seit 2010 Begleiterin der Stadtpraxis Bielefeld.


Bestellnummer: LKW_UP_8

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Wie ich mir die Anderen fremd mache

Vortrag von Petra Wlecklik

Veranstaltung am 24. September 2017 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 


Umbruchzeiten und Fremdheit scheinen zusammenzugehören. Darüber sind sich viele einig. Das Fremde verunsichert. Doch Fremdheit ist nichts Gegebenes, sondern wird immer wieder aktiv hergestellt. Wann ist mir oder wird mir etwas oder mein Gegenüber fremd? Und wie geschieht das? Was tue ich, so dass dieser Prozess in Gang gesetzt wird. 
Und wenn mir etwas fremd ist, dann ist noch nicht geklärt, ob ich darauf neugierig oder ängstlich reagiere, ob es für mich bedrohlich oder beglückend ist. Mit dem Fremden wird eine Grenze zum Eigenen gezogen. Gesellschaftliche Prozesse von Aus- und Eingrenzung des jeweilig Anderen können legitimiert werden.

Petra Wlecklik, Politologin (MA) arbeitet seit 1993 als politische Sekretärin für die IG Metall. Bis 2006 im Bildungsbereich und seitdem im Bereich Migration. Sie ist feministische Bildungsarbeiterin, Gestalt-Supervisorin und interkulturelle Trainerin. Und als "Weltenschneiderin" versucht sie Getrenntes - wie z.B. Politik und Spiritualität, oder Eigenes und Fremdes - immer wieder achtsam zu verbinden.


Bestellnummer: LKW_UP_7

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Internet – Segen oder Fluch

Vortrag von Kathrin Passig

Veranstaltung am 15. April 2016 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht"

Bei Veranstaltungen zum Thema Internet und Digitalisierung ist die Verständigung zwischen Technikskeptikern und Technikoptimisten oft schwierig. Leben wir im Rechercheparadies oder ertrinken wir in der Informationsflut? Machen soziale Medien unsozialer? Bringt das Netz die Weisheit der vielen zum Vorschein oder doch eher ihre Schwarmdummheit? Und warum ist es so schwer, einen entspannten Umgang mit dem Neuen zu finden? Die Netzexpertin und Bachmann-Preisträgerin versucht zwischen den Welten zu vermitteln. 

Kathrin Passig arbeitet als Sachbuchautorin, Sachenausdenkerin und schlechte Programmiererin in Berlin. 2006 erhielt sie in Klagenfurt für ihren Text "Sie befinden sich hier" den Ingeborg-Bachmann-Preis und den Publikumspreis. Sie betreibt den automatischen T-Shirt-Generator "Zufallsshirt" (zufallsshirt.de) sowie gemeinsam mit über 100 Ko-Autoren das Webblog "Techniktagebuch" (techniktagebuch. tumblr.com). Zuletzt erschienen "Standardsituationen der Technologiekritik" (Suhrkamp 2013), "Weniger schlecht programmieren" (O’Reilly 2013, zusammen mit Johannes Jander) und seit Februar 2015 mehrere Versionen des Techniktagebuchs als E-Book.

Bestellnummer: LKW_UP_6

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Vom Anfang und Ende des Kapitalismus

Vortrag von Ulrike Herrmann

Veranstaltung am 27. November 2015 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht"

Der Kapitalismus tritt in eine neue Phase ein, wie drei schwere Finanzkrisen in nur zehn Jahren zeigen. Ulrike Herrmann erklärt, wie der Kapitalismus entstanden ist, warum Kapital nicht das Gleiche wie Geld ist, warum der Kapitalismus keine Marktwirtschaft ist, warum die Großkonzerne dominieren, warum Globalisierung nicht neu ist – und warum der Kapitalismus untergehen wird. 

Ulrike Herrmann ist Wirtschaftskorrespondentin der taz. Sie ist ausgebildete Bankkauffrau und hat Geschichte und Philosophie an der FU Berlin studiert. Von ihr stammen die Bücher "Hurra, wir dürfen zahlen. Der Selbstbetrug der Mittelschicht" (Piper 2012) sowie "Der Sieg des Kapitals. Wie der Reichtum in die Welt kam: Die Geschichte von Wachstum, Geld und Krisen" (Piper 2015). Sie ist regelmäßiger Gast im Radio und im Fernsehen.

Bestellnummer: LKW_UP_5

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Auf dem Weg zu einer Kultur des Erwachens: Weltlicher Buddhismus – weiter gedacht

Vortrag von Stephen Batchelor (englisch mit deutscher Übersetzung)

Veranstaltung am 13. Mai 2015 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

In diesem Vortrag wird der Gegensatz zwischen den traditionellen Formen des asiatischen Buddhismus und der modernen säkularen Kultur betrachtet. Wir werden darüber nachdenken, wie sowohl der Buddhismus als auch die säkulare Kultur durch ihr historisches Zusammentreffen herausgefordert und verändert werden und welche zukünftigen Entwicklungen sich ergeben können. Stephen Batchelor ist für sein säkulares und agnostisches Herangehen an den Buddhismus bekannt. Er betrachtet den Buddhismus als eine sich ständig weiter entwickelnde Kultur des Erwachens und nicht als ein religiöses System, das auf unveränderlichen Dogmen und Glaubenssätzen basiert. Dass der Buddhismus die vergangenen 2.500 Jahre überlebt hat, sei auf seine Fähigkeit zurückzuführen, sich im Einklang mit den Erfordernissen der verschiedenen Gesellschaften immer wieder neu zu erfinden und sich im Verlauf seiner Geschichte kreativ der wechselseitigen Beeinflussung mit diesen Gesellschaft zu stellen. 

Stephen Batchelor, buddhistischer Lehrer und Autor, wurde 1953 in Schottland geboren. Er wurde als buddhistischer Mönch in der tibetischen Geluk-Tradition und im koreanischen Choggye-Orden ausgebildet. Seit 1990 wirkt er als Lehrer im Gaia House Meditationszentrum in Devon, England. Er hat eine Reihe von Büchern über den Buddhismus geschrieben, darunter "Buddhismus für Ungläubige", Fischer Taschenbuch 2011. Sein jüngstes Werk ist "Bekenntnisse eines ungläubigen Buddhisten", Ludwig Verlag 2010. Er lebt mit seiner Frau Martine im Südwesten von Frankreich.

Bestellnummer: LKW_UP_4

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Vom Wachsen zum Reifen – eine zukunftsorientierte Perspektive auf gesellschaftliche Transformation

Vortrag von Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald

Veranstaltung am 20. Januar 2015 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht"

Gegen den Hauptstrom des Wirtschaftswachstums in einer endlichen Welt entwickelt sich derzeit eine Vielzahl von Strömungen, die dem Wachstum entwachsen wollen. Dafür stehen z. B. die Internationalen Degrowth-Konferenzen für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit. Hier denken Theoretiker, Praktiker und politische Aktivisten über gangbare Wege in eine verträgliche Zukunft menschlichen Lebens nach. Durch solche Alternativen zum Wachstum kann eine kulturelle Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft vorangebracht werden. Die an diesen Transformationen Mitwirkenden werden von einem Geist des Erprobens und Einübens geleitet. Daraus kann sich eine zukunfts- und weltzugewandte Haltung entwickeln, die die Kostbarkeiten des Lebens wertschätzt. Aus dieser Haltung heraus wird erkundet, wie ein Wirtschaftswandel gelingen kann, der geprägt ist von einem 'Weniger aber Besser' und von einem "Langsamer aber Schöner"'. 

Franz-Theo Gottwald, Prof. Dr. phil., Dipl.-Theol., ist seit 1988 Vorstand der Schweisfurth-Stiftung München. Als Honorarprofessor für agrar- und ernährungsethische Fragen forscht und lehrt er an der Humboldt Universität Berlin, sowie an der Hochschule für Politik München. Als Unternehmensberater sind Innovations-, Werte- und Nachhaltigkeitsmanagement sowie die Entwicklung leitbildgestützter Zielsysteme seine Schwerpunkte.

Bestellnummer: LKW_UP_3D

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Netz total – totalitäres Netz?

Vortrag von Yvonne Hofstetter

Veranstaltung am 28. November 2014 im Rahmen der Vortragsreihe "Umdenkprozesse ... und wenn es nur ein Flügelschlag wäre ... Miteinander reifen für eine Welt, die uns braucht" 

Big Data ist ein neues Modewort und bezieht sich auf die ein Datenvolumen, dass die Kapazität konventioneller Datenverarbeitungssysteme übersteigt. Die gesammelten Daten können aus nahezu allen Quellen stammen: Daten aus der elektronischen Kommunikation, aus Überwachungssystemen bis hin zum privaten Sektor. Entscheidend in der Nutzbarkeit ist die Analyse dieser Daten. Und das tun Algorithmen. Google, Amazon, NSA sind weltumspannende Algorithmusmaschinen. Aber wer bestimmt, welche Algorithmen welche Daten verarbeiten? Wie können wir als Laien im Bereich von Informatik und Mathematik versuchen, uns diesem Thema zu öffnen, so dass wir zumindest verstehen, was da geschieht, wie das einzuschätzen ist und wo wir Einfluss nehmen können? Yvonne Hofstetter, Expertin für künstliche Intelligenz, plädiert für eine neue Gesetzgebung, eine Ethik der Algorithmen und eine gesellschaftliche Diskussion darüber, was der Mensch in Zukunft sein will. 

Yvonne Hofstetter, geboren 1966, Juristin und Essayistin, ist Geschäftsführerin der Teramark Technologies GmbH. Das Unternehmen entwickelt Systeme der Künstlichen Intelligenz, hat sich auf die Auswertung großer Datenmengen mit lernenden Maschinen spezialisiert und liefert intelligente Algorithmen sowohl an staatliche Einrichtungen als auch an den zweiten Sektor. Hofstetter hat Ihre Gedanken zu Big Data und den Chancen und Gefahren intelligenter Algorithmen bereits mehrfach in der FAZ, der Süddeutschen Zeitung und in Interviews dargelegt. Ihr Buch "Sie wissen alles" ist beim C. Bertelsmann Verlag erschienen.

Bestellnummer: LKW_UP_2

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Wer den Wind sät - was westliche Politik im Orient anrichtet

Vortrag von Dr. Michael Lüders

Tagung 'Freiheit und Verantwortung - selber denken und handeln' 
vom 23. - 25.9.2016 in Hamburg 

Michael Lüders beschreibt die westlichen Interventionen im Nahen und Mittleren Osten und zeigt ihre desaströsen Folgen, darunter Terror, Staatszerfall und der Siegeszug islamischer Milizen. Kritisch reflektiert er, was westliche Politik im Orient anrichtet. Für seine Recherche ist Lüders bis in die 50er Jahre zurückgegangen. 

Dr. Michael Lüders, geboren 1959 in Bremen, studierte Arabische Literatur in Damaskus sowie Islamwissenschaften, Politologie und Publizistik in Berlin. Er promovierte über das ägyptische Kino. Lüders produzierte Dokumentarfilme für SWR und WDR und war langjähriger Nahostkorrespondent der Wochenzeitung DIE ZEIT. Er lebt als Politik- und Wirtschaftsberater, Publizist und Autor in Berlin.

Bestellnummer: LKW_FV_4 (mp3-Format)

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Die Gemeinwohl-Ökonomie - ein Wirtschaftsmodell mit Zukunft

Vortrag von Christian Felber

Tagung 'Freiheit und Verantwortung - selber denken und handeln' 
vom 23. - 25.9.2016 in Hamburg 

Es gibt eine Alternative zu Kapitalismus und Planwirtschaft. Die Gemeinwohl-Ökonomie baut nicht auf Gewinnstreben und Konkurrenz, sondern auf Gemeinwohl-Streben und Kooperation – dieselben humanen Grundwerte, die unsere zwischenmenschlichen Beziehungen gelingen lassen. Gewinn ist nur noch Mittel, nicht mehr Zweck der unternehmerischen Tätigkeit. Die Gemeinwohlbilanz wird zur Hauptbilanz: Je sozial verantwortlicher, ökologisch nachhaltiger, demokratischer und solidarischer sich Unternehmen verhalten, desto mehr Vorteile erhalten sie – von niedrigeren Steuern, Zöllen und Zinsen bis zum Vorrang beim öffentlichem Einkauf. Die Systemdynamik belohnt endlich die richtigen Verhaltensweisen: Ehrlichkeit, Empathie, Kooperation, Großzügigkeit und Solidarität. In der Gemeinwohl-Ökonomie stimmen die Werte unserer Alltagsbeziehungen mit den Werten der Wirtschaft überein. 

Christian Felber, Univ.-Lektor Mag., ist Buchautor und freier Tänzer in Wien. Er ist Initiator des Projekts ‚Bank für Gemeinwohl‘ und der Gemeinwohl-Ökonomie. Mehrere Bestseller, zuletzt Retten wir den Euro! (Deuticke 2012), Die Gemeinwohl-Ökonomie (Deuticke 2014). und Geld: Die neuen Spielregeln (Deuticke 2014) wurde als Wirtschaftsbuch des Jahres 2014 ausgezeichnet.

Bestellnummer: LKW_FV_3 (mp3-Format)

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Spiritualität im Leben - Was du suchst, ist das, was sucht

Vortrag von Prof. Dr. Claus Eurich

Tagung 'Freiheit und Verantwortung - selber denken und handeln' 
vom 23. - 25.9.2016 in Hamburg 

Spiritualität ist der Ruf des Menschen nach sich selbst in einem geistigen Raum, der ihn unsagbar übersteigt. Es ist der Ruf nach Heimat und Ankommen. Spiritualität stellt in ein Resonanzverhältnis. Sehnsuchtsenergie als Aufbruchs- und Entwicklungsenergie hält in der Spannung zwischen Schon-Jetzt und Noch-Nicht. Die Vision führt. Kairosbewusstsein zeigt die Möglichkeiten des Augenblicks. Die göttlichen und alltagsbezogenen Tugenden erden den Weg. Und alles wird aus der Stille geboren. 

Prof. Dr. Claus Eurich, Professor für Kommunikationswissenschaft und Ethik am Institut für Journalistik der Technischen Universität Dortmund. Kontemplationslehrer, Kurator der Stiftung Bewusstseinswissenschaften. Zuletzt erschienen: Über den eigenen Schatten springen. Vom Ego in die Liebe zum Leben (Petersberg 2015), Führungskunst (Petersberg 2015), Aufruf für das Leben. Vision für eine lebenswerte Erde (Petersberg 2016)

Bestellnummer: LKW_FV_2 (mp3-Format)

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Freiheit und Verantwortung - Selber denken und handeln

Vortrag von Dr. Sylvia Kolk

Eröffnung der Tagung "Freiheit und Verantwortung - selber denken und handeln" 
vom 23. - 25.9.2016 in Hamburg 

Unsere mögliche Freiheit zu erkunden - bei gleichzeitige Anerkennung der Bedingtheit aller Situationen und Erfahrungen - beschäftigt die Philosophen seit den Vorsokratikern und die Vertreter der buddhistischen Lehre seit dem Erwachen des Siddharta Gotama. Die Trias "Freiheit-Entscheidung-Verantwortung" ist derzeit hochaktuell. Was bedeutet unsere innere Bewusstseinsarbeit für diese gesellschaftspolitische Fragestellung? Wie bewusst ist uns die Verbindung von Freiheit und Verantwortung? Sylvia Kolk lädt dazu ein, offene Fragen zuzulassen und ermutigt, selbst nachzudenken. 

Dr. Sylvia Kolk, seit 1996 buddhistische Meditationslehrerin, autorisiert durch Ayya Khema. Gründerin und spirituelle Leiterin des Buddhistischen Stadt-Zentrums Hamburg Liebe – Kraft – Weisheit. Sylvia Kolk engagiert sich für eine zeitgemäße Übertragung der buddhistischen Lehre. Autorin von "Segeln im Sturm" (Theseus 2009) und "Geh und sieh selbst" (Jhana 2015).

Bestellnummer: LKW_FV_1 (mp3-Format)

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