Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg
Liebe · Kraft · Weisheit

Entstehung des Zentrums

Am 4. Mai 2004 wurde das Buddhistische Zentrum Liebe – Kraft – Weisheit eröffnet. Die Begründerin des Zentrums, Dr. Sylvia Kolk, war einige Jahre zuvor nach Hamburg gezogen und hatte ein Konzept zur großstadttauglichen Vermittlung der buddhistischen Lehre und Praxis entwickelt. Sie baute mehrere Gruppen auf, die unter ihrer Leitung nach dem Konzept der Buddhistischen Stadt-Praxis zusammenkamen. Diese Stadt-Praxis-Gruppen fanden zunächst in unterschiedlichen Räumlichkeiten in Hamburg-Ottensen statt.

2004 fand sie eigene Räume in einem idyllischen Hinterhof im quirligen Stadtteil Ottensen. Sie gründete das Buddhistische Zentrum "Liebe - Kraft - Weisheit", abgekürzt "LKW" - eine spirituelle Erinnerung an die vorherige Nutzung dieser Räumlichkeiten als LKW-Garage.

Sechs Jahre leitete Sylvia Kolk dieses Zentrum und schuf einen Ort des Innehaltens und der Inspiration, der von vielen Menschen auch als Zufluchtsstätte erlebt und geschätzt wurde. Sie lud bekannte buddhistische Lehrerinnen und Lehrer für Vorträge und Übungstage ein und leitete selbst neben mehreren Stadt-Praxis-Gruppen auch Übungstage und Silvester-Retreats.

Ottensen ist ein aufstrebender Stadtteil und seit den 70er Jahren findet eine Gentrifizierung statt. Das betraf in Form drastischer Mieterhöhungen auch die damaligen Räume des Buddhistischen Zentrums. Gleichzeitig wurde Sylvia Kolk 2010 ein Raum ganz in der Nähe und zu wesentlich günstigeren Konditionen angeboten.
Diesmal sollte das Zentrum kollektiv organisiert werden. Es bildete sich zur Gründung eine Gruppe von langjährigen Stadt-Praxis-Teilnehmerinnen. Der gemeinnützige Trägerverein Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg e.V. wurde gegründet und umfangreiche Umbaumaßnahmen konnten durchgeführt werden - ermöglicht durch großzügige Spenden. Der Umzug in die Bahrenfelder Str. 201 b fand Silvester 2010/11 statt. Seitdem entwickelt das Zentrum sein eigenes Profil unter Beteiligung vieler Teilnehmer*innen und Gäste.

2013 wurden auf dem Gelände im ersten Innenhof zwei weitere Räume angemietet. So war endlich auch die Möglichkeit für eine Bibliothek gegeben. Ein zweiter großer Veranstaltungsraum, der mit einer hochwertigen Audioanlage ausgestattet wurde, ermöglicht neue Veranstaltungsformate, so dass nun Vortragsveranstaltungen mit bis zu 120 Gästen stattfinden können.

2017 wurde der Raum neben der Bibliothek als Büro angemietet; dort wird der Trägerverein des Zentrums verwaltet, und die anderen organisatorischen Arbeiten rund um das Zentrum, wie etwa Kursanmeldungen, Vermietung, vorbereitende Buchhaltung etc. werden dort erledigt.

Das Herzstück der inneren Arbeit sind die Stadt-Praxis-Gruppen, die sowohl unter der Leitung von Sylvia Kolk als auch unter der Leitung der von ihr autorisierten Schüler*innen stattfinden.

Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg e.V.
Liebe · Kraft · Weisheit

Bahrenfelder Str. 201 b - 1. und 2. Innenhof
22765 Hamburg / Ottensen
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