Organisation

Sylvia Kolk hat neben ihrer Tätigkeit als spirituelle Leiterin des Buddhistischen Stadt-Zentrums Hamburg auch wesentliche Impulse und Hilfestellungen beim Aufbau seiner Arbeits- und Organisationsstrukturen gegeben und beteiligt sich immer noch in erheblichem Umfang daran. Der Trägerverein (mit gut 100 Fördermitgliedern) und die Verwaltung des Zentrums liegt seit Mitte 2010 in den Händen von Annette Hecker als Geschäftsführerin und Bürofrau; sie wird dabei von weiteren Personen unterstützt.

Zentrumsrat

Ein wesentliches Element der demokratischen Organisationsstruktur des Buddhistischen Stadt-Zentrums Hamburg ist der Zentrumsrat. Dieses Beratungs- und Entscheidungs-Gremium setzt sich aus Delegierten der verschieden Aktiven- und Stadtpraxisgruppen und der Vorstandsrunde (Spirituelle Leitung, Vereinsvorstand und Geschäftsführung) zusammen und tagt 4-5 x im Jahr. Gäste aus den Stadt-Praxis-Gruppen sind bei den Sitzungen herzlich willkommen.

Da sich die Selbstorganisation des Zentrums eingespielt hat, verlagert sich die Arbeit im Zentrumsrat zunehmend von der administrativen hin zur inhaltlichen Ebene. Im Vordergrund stehen das gemeinsame Generieren von Ideen und Visionen zur Gestaltung und Weiterentwicklung des Zentrums und deren konkrete Umsetzung. Die Zusammenarbeit ist geprägt vom gemeinschaftlichen Streben, sich achtsam, wahrhaftig und wertschätzend einzubringen und Unterschiedlichkeit als Bereicherung anzuerkennen. Auf diese Weise entwickelt sich ein lebendiges, kreatives und effizientes Miteinander, es entstehen ganzheitlichere Perspektiven und innovative Vorgehensweisen.

Spirituelle Leitung und Vorstandsrunde

Als spirituelle Leiterin strebt Sylvia Kolk für das Buddhistische Stadt-Zentrum Hamburg ein deutliches Profil als modernes, weltoffenes "Laboratorium" an, in dem Menschen sich individuell und als Gemeinschaft entwickeln und zukunftsfähige Formen des Miteinanders erproben können. Sie sieht neben der Vermittlung der buddhistischen Lehre ihre Aufgabe in der "Sangha-Bildung" und darin, Potenziale zu erkennen und zu fördern. Sie initiiert und organisiert Projekte und neue Veranstaltungsformate, geht auf Menschen zu und ermuntert sie, sich in diese Tätigkeitsfelder einzubringen. Ziel ist ein Klima der gegenseitigen Wertschätzung und Förderung im Zentrum, auch und gerade in Konfliktsituationen oder bei Meinungsverschiedenheiten.

Die beiden Vorstände wirken neben der Erfüllung formeller Vereinsaufgaben vor allem als Teil der Vorstandsrunde und des Zentrumsrats an der Gestaltung des Zentrums mit. In der Vorstandsrunde verständigen und beraten sich Vorstand und Geschäftsführung mit der spirituellen Leitung über die laufenden Prozesse und Zukunftsperspektiven des Zentrums.

Die Vorstandsrunde ist Teil des Zentrumsrats und arbeitet eng mit den Zentrumsrätinnen zusammen. Sie greift Impulse von allen Seiten auf (zu den eigenen - insbesondere von der spirituellen Leitung - solche aus dem Zentrumsrat und aus der weiteren Sangha), erörtert vorbereitend das weitere Vorgehen und bringt die Themen entsprechend in die Zentrumsratssitzungen ein, die vom Vorstand moderiert werden.

Grundsätzlich möchte die Vorstandsrunde dazu beitragen, dass die Arbeit im Zentrum stets als Ausdruck der spirituellen Praxis verstanden und gelebt wird.

Aktivengruppen

Wie in buddhistischen Zentren üblich, wird ein sehr großer Teil der notwendigen Arbeiten zum Betrieb und Erhalt des Zentrums ehrenamtlich erbracht – als ‚Meditation in Aktion‘.

So wird z.B. das Putzen zu einem Teil der spirituellen Praxis - eine der in dieser Gruppe aktiven Frauen drückt es so aus:

„Wenn du lachst, dann lache, wenn du zuhörst, dann höre zu, wenn du putzt, dann putze.

Achtsamkeit im Alltag, das versuche ich beim Putzen im LKW umzusetzen. Gegenwärtig sein, Bewegung wahrnehmen, Berührung mit den Putzutensilien, konzentriert einen Schritt nach dem anderen ausführen. Putzen als Achtsamkeitsübung.

Freude entsteht im Wissen, mit meiner Zeitspende ein wichtiges Puzzlestück im Gesamtbild des Zentrums zu sein. Sauberkeit, Wohnlichkeit ist das Ziel – Putzen ist der Weg!“

Neben der Teilnahme an einer Stadt-Praxis-Gruppe, an Kursen, Vorträgen und Übungstagen stellt die Mitarbeit in einer der Aktivengruppen eine einzigartige Gelegenheit dar, sich ganz konkret mit anderen Menschen zu verbinden, denen das LKW am Herzen liegt. Bei den Zusammenkünften und Einsätzen wird viel geredet und gelacht, und oft gibt es selbstgebackenen Kuchen oder andere Leckereien.

Buddhistisches Stadt-Zentrum Hamburg e.V.
Liebe · Kraft · Weisheit

Bahrenfelder Str. 201 b - 1. und 2. Innenhof
22765 Hamburg / Ottensen
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