Wird diese Mail nicht korrekt angezeigt? Dann klicken Sie hier

Newsletter 15. Januar 2017

Liebe Freundinnen und Freunde, liebe Interessierte,

Auch 2018 möchten wir in den Umdenkprozessen ...und wenn es nur ein Flügelschlag wäre! weiter im Dialog bleiben. Der Schwerpunkt 2018 wird die Frage nach der Bedeutung von kunst- und kultur-schaffenden Institutionen und Akteur*innen in Zeiten gesellschaftlichen Umbruchs.

Wir laden bekannte Querdenker*innen aus den Bereichen Medien sowie der bildenden und darstellenden Kunst, Literatur etc. ein und wagen einen konstruktiven Blick auf die Möglichkeiten, durch kritische Beiträge und Gegenentwürfe die Zukunft mitzugestalten. Auch wir - das Buddhistische Stadt-Zentrum Hamburg - zählen uns zu diesem gesellschaftlichen Bereich.

Die erste Matinee in diesem Jahr ist allerdings einem aktuellen und durchaus aufwühlenden Thema gewidmet: Der Vertreibung der Rohingya in Myanmar, einem buddhistischen Land. Wir freuen uns, dass Johannes Litsch aus Freiburg zugesagt hat, der sich seit über 50 Jahren mit dem Buddhismus befasst und es nicht scheut, kritische Themen aufzugreifen, was nicht selbstverständlich ist.


Umdenkprozesse

Sonntagsmatinee mit Franz-Johannes Litsch

Franz-Johannes Litsch hat Architektur und Kunstgeschichte studiert. U.a. folgt er seit ca. 20 Jahren der burmesischen Samatha-Vipassana-Meditationstradition, lehrt diese und forscht und informiert über buddhistische und westliche Philosophie.

Sonntag, 11. Februar 2018 / 10.00 - 14.00 Uhr

Gewalt in Myanmar?
Warum auch "der Buddhismus" keine heile Welt bietet.

„Rassistische Gewalt von Buddhisten gegenüber Moslems!" Solche Nachrichten aus dem „buddhistischen Land" Myanmar verstören derzeit viele westliche Buddhisten, schließlich gilt Myanmar doch als die Hochburg der Achtsamkeits-Meditation und der Buddhismus als die Religion der Gewaltfreiheit. Wie ist das möglich?

Schon der Buddha zeigte, die Phänomene sind komplex und tief miteinander verflochten. Menschen „buddhistischer Länder" existieren nicht in einer anderen Welt als die unsere. Diese ganze Welt ist heute von Krisen, Irrsinn, Gewalt, Ungerechtigkeit, Unsicherheit erfasst. Nirgendwo auf unserer Erde gab es je und gibt es eine „heile Welt". Der Buddha hat eine solche auch nie versprochen.

Gesamtleitung: Dr. Sylvia Kolk und das Team „Umdenkprozesse"

Weitere Informationen zu den Umdenkprozessen gibt es hier.

Ort: Buddha-Raum, 1. Innenhof, Eingang 3
Kosten: 25 € inkl. Frühstück (50 € für alle vier Termine der neuen Reihe), Ermäßigungen bei den Einzelveranstaltungen sind möglich.
Anmeldung erforderlich unter buero@sylvia-kolk.de

Den Umdenkprozesse-Flyer schicken wir gerne per Post zu: bitte anfordern unter buero@lkw-hh.de